Stories Session 2007

Et is eröm...

Auch wir verabschieden uns mit den Geschichten rund um die Stunksitzung von der Session 2007 – wenn auch etwas später als gewohnt. Letztendlich ging es mal auch wieder etwas ruhiger zu, nach all dem Bohei im letzten Jahr. Es fühlte sich offensichtlich niemand so sehr auf den Schlips getreten, dass er gleich die Staatsanwaltschaft einschaltete. Es wird also im Sommer auch keine weiteren Geschichten mehr geben, die die Einstellung irgendeines Verfahrens kundtun.
Anlässe zu ausgiebigen Diskussionen gab es aber dennoch ausreichend. Liest man die Emails, die Mitteilungen im Gästebuch, die Meckerboxeinträge und die verteilten Fragebögen, wird gleich klar, lange ist nichts mehr so kontrovers diskutiert worden, wie die Ausgabe der Karten für die Sitzplatzreservierung.. Die, die mit ihrem Sitzplatz zufrieden waren, sind voll des Lobes, die anderen eben nur am Meckern. Es jedem recht zu machen, ist letztendlich unmöglich.
Das E-Werk ist eine Konzerthalle ohne feste Bestuhlung, die Bänke und die Tische sind sicherlich nicht das Bequemste, aber eben auch der bestmögliche Kompromiss. Die Vorwürfe, die Stunker seien nur bemüht, ständig mehr Besucher im E-Werk unterbringen zu wollen, sind jedoch haltlos, denn das Gegenteil ist der Fall.
Seit den Diskussionen mit dem Kölner Ordnungsamt ist die Anzahl der Bänke reduziert worden, die Abstände zwischen den Bänken wurden vergrößert, Stehplätze waren kurzfristig gar nicht mehr erlaubt. Jetzt müssen wenigstens die Besucher, die die Sitzung doch lieber stehend genießen wollen, keinen „Anpfiff“ mehr von der Security befürchten, es gibt wieder ein paar kleine Freiräume für Steher.
Auch das Platzkartensystem ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, das Brainstorming unter den Stunkern geht weiter, vielleicht haben wir ja im nächsten Jahr schon etwas Besseres.
Dabei sollte man allerdings den Terminus „nächstes Jahr“ nicht allzu genau zu nehmen. Die nächste Session wird nämlich die kürzeste in der langen Geschichte der Stunksitzung. Bereits am 5. Februar ist Karnevalsdienstag und auch die letzte Sitzung der Stunker.
Sollen auch nur annähernd wieder soviel Besucher erreicht werden wie in den letzten Jahren, wird die Premiere schon zu einem Zeitpunkt stattfinden müssen, an dem die Meisten noch nicht einmal richtig in Weihnachstimmung sind. Über die Sitzungstermine ebenso wie über den Vorverkauf werdet Ihr hier rechtzeitig informiert.
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Wenn wir Weltmeister sind...

So verabschiedete sich Ecki nach seiner Ansage in der Halbzeit-Pause des Handball-WM-Finales. Denn anlässlich dieses auch von vielen Stunkfans voller Spannung erwarteten Spiels war der Einlass zur Abendveranstaltung der Stunksitzung am letzten Sonntag vorverlegt worden, damit die Fans die TV-Übertragung auf einer Video-Großleinwand im E-Werk verfolgen konnten. Dem Spielverlauf entsprechend herrschte denn auch schon lange vor Sitzungsbeginn eine überschäumende Stimmung, auch wenn vielleicht nicht ganz so viele schwarz-rot-goldene Fähnchen geschwungen wurden wie in der Köln-Arena.
Punkt 18:00 Uhr stand Ecki dann wieder auf der Bühne, um die kurze allabendliche Begrüßungsansprache zu halten. Schließlich hatte er ja auch versprochen: „Wenn wir Weltmeister sind, komme ich wieder!“ Was hätte Ecki eigentlich gemacht, wenn Polen den Titel geholt hätte? Wäre die Stunksitzung dann ausgefallen oder aber ohne Ecki über die Bühne gegangen? Sicherlich nicht, Ecki vertraute wohl eher einfach seinen prophetischen Gaben.

Auf dem Weg der Besserung

Wer in den letzten Tagen Martina Klinke begegnete, vernahm von ihr bestenfalls ein Flüstern, wenn sie denn überhaupt etwas sagte. Martina hatte im wahrsten Sinne des Wortes ihre Stimme verloren. Und das letzte Quäntchen, das sie immer wieder mobilisieren konnte, hob sie sich für die abendlichen Auftritte im E-Werk auf. Und so traf man sie denn auch hinter den Kulissen immer mit einem Schal um den Hals und einer heißen Tasse Tee in der Hand, während all die anderen sich an Kölsch und Sekt labten. Doch nun ist sie wieder auf dem Wege der Besserung und wird voller Elan in den Höhepunkt der 5. Jahreszeit starten.

10 Jahre Karnevals- und Kostümflohmarkt

In Köln hat bekanntlich alles, was schon dreimal gelaufen ist, Tradition; demnach ist der Stunker-Flohmarkt schon uraltes Brauchtum. Denn nun zehn Jahre verkaufen einige Stunker/Innen jeweils an einem spielfreien Montag, diesmal ist es der 29. Januar, nicht mehr benötigte Kostüme und Utensilien aus dem riesigen Fundus der Stunksitzung.
Private und Profiverkäufer kamen dazu, im Laufe der Jahre ist aus einem Geheimtipp ein viel besuchtes Event geworden, schließlich gibt es hier ja auch keinen Karnevalseineinheitsbrei von der Stange. Von alten „Stunk“ Kostümen über opulente Theaterausstattungen bis hin zu amerikanischen Gardeuniformen - hier wird jeder fündig, der das Besondere sucht.
Von 14.00 - 19.00 Uhr können alle Jecken und Jeckinnen Kostüme kaufen, verkaufen, tauschen oder einfach nur Kaffee trinken und klönen.

Eintritt : 2,50 € …..oder einfach ein Kostüm an der Kasse abgeben.
Anbieter können sich vorab schon im Mode- und Kostümladen „Chamäleon“ anmelden unter 0221/2850900 .

Das Ganze findet statt in der kleinen Halle des E-Werks (Anfahrtsskizze hier auf dieser Seite) am Montag 29. Januar 07 von 14:00 bis 19:00 Uhr.

Vom Winde verweht

So hieß es leider für einige Stunkfans am Donnerstagabend, die es nicht schafften zum E-Werk in Mülheim zu kommen. Der Ausnahmezustand, der infolge des Orkans Kyrill über Deutschland herrschte, vermasselte etwa 150 Leuten den lange geplanten Besuch der Stunksitzung. Letztendlich kein Verständnis herrschte allgemein aber für einige Wenige, die in Telefonaten, Emails und Einträgen in die Meckerbox die Stunker zum Teil recht heftig angingen, weil sie trotz dieser Umstände die Stunksitzung nicht absagen würden. Sollten die übrigen knapp 90 Prozent der Karteninhaber deshalb vor den Kopf gestoßen werden? Schon am Nachmittag gab es einige Anfragen, ob die Sitzung denn überhaupt stattfände. Sicherheitsexperten hatten zwischenzeitlich vor allen Dingen die Außenbereiche des E-Werks – wie gerade auch das das Zeltdach vor dem Eingang – inspiziert und grünes Licht gegeben.Daraufhin wurde hier auf dieser Seite ein entsprechender Info-Hinweis veröffentlicht, und schließlich hatten rund 900 Besucher trotz aller Widrigkeiten Spaß an der Stunksitzung am Donnerstagabend.

Pressespiegel II

Die Stunksitzung 2007 wurde nicht nur in den regionalen Zeitungen und Print-Magazinen ausführlich gewürdigt. Und wie auch bei den Fans, die ihre Meinungen hier im Gästebuch und auch in der Meckerbox ausführlich darlegen, variieren die Ansichten der Kritiker zu den einzelnen Nummern erheblich. Während die Akrobatik von Martina und Günter auf der „Schiefen Ebene“ im Stunk-o-Meter des Express mit 10 die Maximalnote erhält, wird die Nummer in der Rundschau nicht einmal erwähnt.
Die Vorstellung der Stunker, wie es nach 10 Jahren Regierung unter der „NPD“ in Deutschlands Schulen aussehen könnte, wird im Express als mittelmäßig beurteilt, die Rezensentin des Stadt-Anzeigers sieht die Stunker dagegen gleich in die Vollen gehen, und die Welt meint, mit den knüppelharten Pointen wandele man hier auf dem schmalen Grat des guten Geschmacks.
Alle sind sich aber darin einig, dass Köbes wieder einmal absolute Klasse sei, und auch das Fazit ist durchweg positiv: von starker Politshow mit viel hintergründigen Humor (Bild), Knaller (Express), über bissig (Welt und Rundschau) bis bitterböse (KStA).
Letztendlich soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden, und wer das nicht live in der Sitzung kann, dem bleiben immer noch die diversen Fernseh- und Rundfunksendungen (Termine hier auf dieser Website).

Pressespiegel

Bis zum letzen Jahr gab es hier auf der Website einen Pressespiegel, in dem jeweils die eingescannten Premierenberichte diverser Printmedien nachzulesen waren. Nun gab es vereinzelte Anfragen nach diesem Pressspiegel und jemand vermutete gar, die Kritiken seien vielleicht diesmal nicht ganz so enthusiastisch ausgefallen und deshalb auch nicht mehr veröffentlicht worden.
Mitnichten!!!
Im letzen Jahr meinte ein Photograph, der vor Jahren zwei Bilder für den Bericht einer überregionalen Boulevardzeitung beigesteuert hatte, die natürlich hier auch im Rahmen der Wiedergabe des Reports zu sehen waren, nachträglich einen hohen vierstelligen Eurobetrag fordern zu müssen. Die Zeitung selbst sah sich außerstande da regulierend einzugreifen, da es sich nicht um einen angestellten, sondern um einen freien Photographen handelte.
Um solchen Problemen künftig aus dem Weg zu gehen, wurde der Pressespiegel komplett aus dem Netz genommen.

Last Minute Tickets

Ab sofort ist auch die Last Minute Tickets-Börse wieder geöffnet. In den vergangenen Tagen gab es dazu schon einige kritische Bemerkungen, doch bis zur Premiere dauert es ja schließlich auch noch mehr als eine Woche – wobei man den Begriff Last Minute nicht zu wörtlich nehmen sollte. Johannes hat nun so langsam einen Überblick, ob überhaupt und dann auch wie viel Karten für einzelne Tage als Last Minute Tickets zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren ist Johannes mit Lob und Dank-Emails überhäuft worden, so gut hat diese Börse funktioniert, wir denken, dass es in dieser Session genauso gut klappen wird.

Komplett mit alter Mannschaft

In den letzten Jahren war es bei den Stunkern eher ein Ausnahmefall, dass sowohl die Schauspielercrew als auch Köbes Underground in kompletter Besetzung antreten konnten. Irgendjemand war immer verhindert. Zwar hatte man die Zeiten der Babyjahre nun hinter sich, aber – wie schon häufiger an dieser Stelle gesagt – die Stunker sind ja nicht nur Stunker, sondern haben ansonsten auch noch ein anderes Leben. Und da gab es dann für Einzelne immer wieder Zwänge, die es nicht zuließen, über mehrere Monate Abend für Abend im E-Werk auftreten zu können..
In der Session 2007 sind aber wieder alle im Boot, und die Stunksitzung wird nach langer, langer Zeit mal wieder komplett in alter Besetzung ohne Gastschauspieler und -musiker über die Bühne gehen.

Gesitteter Vorverkauf

Zumindest gab es lange nicht mehr so wenig böse Emails und Bemerkungen anlässlich des Vorverkaufs - wie für die Stunksitzung 2007. Und es gab auch noch wenige Tage nach dem Vorverkaufstag tatsächlich bei KölnTicket noch einzelne Karten. Dennoch wird Jahr für Jahr verstärkt der Geist der guten, alten Tage heraufbeschworen, als der Vorverkauf noch von den Stunkern selbst in der Ehrenfelder Wissmanstraße organisiert worden war. Nur in der Erinnerung verklären sich eben die Erlebnisse und Erfahrungen.
Wenn man sich gegen 9 am Freitagabend in die kleine Schlange einreihte, gerade mal 100 bis 150 noch jeckere Stunksfans vor sich zählte, sah man ausgesprochen gute Aussichten, Karten für den eigenen Wunschtermin zu erhaschen. Im Laufe der Nacht wurde die Schlange nicht nur wesentlich länger, sondern der Pulk ganz vorne auch immer größer. Der hielt dann eben mal für den was frei, die kannte den, und der wollte mit dem nur kurz was bereden, blieb dann aber doch dort wie verwurzelt stehen.
Wenn der Vorverkauf gut 12 Stunden später dann endlich begann, war die Menschenmasse vor dem Eingang vier- bis fünfmal so groß. Und wenn jeder von denen bis zu 10 Karten erhaschen konnte, waren die Wunschtage natürlich längst weg - wenn man endlich selbst an der Reihe war.
Der diesjährige Vorverkauf war der unproblematischste seit langem, und es wird daran gearbeitet, den ganzen Ablauf noch weiter zu verbessern. Doch allen recht machen, kann man es letztendlich nie.

Stunksitzung
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